Mit Freude darf ich die Gründung von whateverworks – Agentur für digitale Kommunikation in Wien vermelden! Seit heute ist es auch amtlich, welch perfektes Datum… :)

Danke Steve!

06|10|11

“Here’s to the crazy ones. The misfits. The rebels. The troublemakers. The round pegs in the square holes. The ones who see things differently. They’re not fond of rules. And they have no respect for the status quo. You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them. About the only thing you can’t do is ignore them. Because they change things. They push the human race forward. And while some may see them as the crazy ones, we see genius. Because the people who are crazy enough to think they can change the world, are the ones who do.”

Seit Mai 2009 lebt in Steyr ein junger Mann namens Zi. Er stammt aus China, ist Waise und hat in seiner Heimat keine Verwandte, keine Freunde. Bei dem Mann bei dem er aufwuchs ging es ihm schlecht, daher ist er geflohen und nach langer Reise in Österreich gelandet. Hier ist er inzwischen integriert und hat Freunde gefunden. Zi hat Deutsch gelernt und hätte einen Platz in der Abendschule und auch Arbeit. Nur darf er nicht – die Behörden wollen es so. Sie wollen ihn abschieben. Abschieben nach China, wo Zi niemanden kennt und nichts hat. Diese unverantwortliche und unmenschliche Abschiebung wollen wir verhindern! Daher hat der evangelische Pfarrer der Gemeinde in Steyr das humanitäre Bleiberecht beantragt. Aufgrund bürokratischer Anforderungen und Vorgänge ist die Lage aber sehr kompliziert. Zi lebt in ständiger Unsicherheit.

Ich habe Zi persönlich kennen gelernt. Er ist trotz Allem lebensfroh und möchte sich in der Gesellschaft einbringen. Zi ist wissbegierig, engagiert und in Steyr gut integriert. Ich unterstütze daher den Antrag auf humanitäres Bleiberecht mit Nachdruck!

Mehr zu Zi und aktuelle Informationen im offiziellen Blog und auf der Facebook-Seite. Bitte helft mit und unterstützt die Aktion “Zi gehört zu uns“.

Mein Artikel zum Thema Mac OS X Software aus dem April 2006 ist einer der meistbesuchtesten in diesem Blog. Deshalb und weil ich immer wieder nach Empfehlungen für Apps gefragt werde, hier zehn aktuelle Tips für den Alltag:

  1. 1Password
    Mit 1Password erhält man einen Passwort-Manager, der sich in alle gängigen Browser einklingt und Passwörter speichert und verwaltet. Bei vielen Anmeldungen ein unverzichtbares Tool, welches Passwörter auch auf iOS synchronisieren kann.
  2. Caffeine
    System-Tool, welches den Mac am Einschlafen bzw. am Dimmen des Monitors oder Aktivieren des Bildschirmschoners hindert. Dies kann z. B. bei Präsentationen sehr nützlich sein.
  3. CalendarBar
    CalendarBar ist ein Minikalender für die Menübar. Neben den Kalendern aus iCal können auch Google Calendar und Facebook-Events angezeigt werden.
  4. Cinch
    Cinch rüstet das Windows-7-Feature Snap zum Maximieren und Splitten von Fenstern auf dem Desktop für Mac OS X nach.
  5. Evernote
    Evernote speichert Notizen, Bilder, Audio- und Videomemos und Websites in der Cloud und synchronisiert die Daten zwischen mehreren Geräten (Mac, Win, iOS).
  6. Fluid
    Mit Fluid können unabhängige Safari-Instanzen erzeugt werden. Damit kann man dann z. B. Facebook als eigene App – unabhängig von Safari – auf dem Mac laufen lassen. Weitere Anwendungsbeispiele.http://www.suberapps.com/tips-and-tricks/useful-tips-ideas-for-fluid-app/
  7. iA Writer
    Ein Texteditor, welcher durch seine Eleganz, Schlichtheit und auf das fokusierte Schreiben ausgerichtete Funktionen besticht.
  8. Sparrow
    Wer einen schlanken, aber voll ausgestatteten und optisch sehr ansprechenden Mail-Clienten sucht, sollte sich Sparrow näher ansehen.
  9. Together
    Together ist ein Informationsmanager für Mac OS X. Er speichert und organisiert PDFs, Bilder und andere Dokumente. Sehr nützlich um alle Arten von Dokumenten strukturiert abzulegen.
  10. Typinator
    Bei Typinator handelt es sich um ein Tool zur Text-Ersetzung. So können z. B. Abkürzungen automatisch vervollständigt oder Rechtschreibfehler ausgebessert werden. Unverzichtbar, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, dass z. B. ein “sgdh” automatisch in ein “Sehr geehrte Damen und Herren,” umgewandelt wird.

Standards, wie Office-Software (iWork, eh klar!) und alternative Browser (Safari ist eh der Beste!) sind ja eh bekannt und daher nicht erwähnt!

Die meisten haben es eh schon mitbekommen: Ich habe nach fünf Jahren die Agentur Virtual Identity (VI) Ende August verlassen. Von den fünf Jahren habe ich vier am Hauptsitz in Freiburg verbracht und das letzte bei der Tochter vi knallgrau in Wien.

Mit großer Freude blicke ich auf die letzten fünf Berufsjahre – meine ersten – zurück. Im Zuge meines OnlineMedien-Studiums habe ich mein zweites Praxissemester bei VI absolviert, meine Diplomarbeit angehängt und bin dann direkt da geblieben – es passte. Ich habe in der Zeit unheimlich viel gelernt und durfte mit talentierten, engagierten, schlauen und lieben Menschen zusammen an Projekten und Herausforderungen arbeiten. Vor einem Jahr bekam ich dann noch die Chance nach Wien zu gehen und dort weiter zu lernen. Mein Dank gilt den Menschen für die gemeinsame Zeit! Es fiel mir nicht leicht, zu gehen und sie haben es mir nicht leicht gemacht. Danke!

Jetzt wird man sich fragen, warum ich denn gegangen bin. Ich habe mich nach einigen Überlegungen dazu entschlossen, da ich das Gefühl hatte, dass sich VI in seiner zukünftigen Ausrichtung von mir bzw. sich von dem, wie ich arbeiten möchte, entfernt. Zudem brauche ich nach fünf Jahren eine Pause bzw. Abwechslung. Pause habe ich nun, an der Abwechslung fange ich an zu Arbeiten. In den nächsten Wochen werde ich entscheiden, wie es weitergeht und was ich als nächstes tun möchte.

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